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Gefährlichkeit von Forschungsergebnissen

Gefährlichkeit von Forschungsergebnissen

In dem Paper von Lawrence M. Wein und Yifan Liu wird ein Modell beschrieben, indem die Auswirkungen berechnet werden, die ein Angriff mit Botox auf das Milchverarbeitungssystem hätte.
Sie kommen dabei zu dem Schluss, dass schon recht geringe Mengen von Botox in der Rohmilch mehrere tausend Tote fordern könnte, um empfehlen deshalb Routine-Kontrollen auf Botox, wie sie auch für Antibiotikarückstände genutzt werden.

Die US-Amerikanischen Behörden versuchten zunächst die Veröffentlichung des Artikels zu verhindern, da er die innere Sicherheit gefährde, und für potentielle Terroristen ein ausgearbeiteter Plan seien könnte.

Meines Erachtens ist diese Argumentation etwas an den Haaren herbeigezogen, da die Giftigkeit von Botox bekannt seien dürfte in den Kreisen, und die Möglichkeit Milch damit zu verunreinigen auch nicht so neu ist. Da die meisten Zahlen aus dem Internet recherchiert waren, ist das einzig wirklich neue das dahinter stehende mathematische Modell, welches die Opferzahlen versucht zu berechnen.
Und da ich davon ausgehe, das die potentiellen Terroristen zumindest einige clevere Leute in ihren Reihen haben, dürfte das nicht ein ansonsten unüberwindbares Hindernis darstellen, oder die Terroristen hätten einfach noch mehr Botox verwendet als sie gemusst hätten.

Ich vermute, dass die Veröffentlichung verhindert werden sollte, um keine öffentliche Diskussion über die Sicherheit der Lebensmittel führen zu müssen, welche eine tiefe Verunsicherung bei dem Verbraucher auslösen könnte.